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Licht wirkt auch über die Haut auf den Menschen ein. Hier wollen
wir aber nur die Wirkung auf das Auge betrachten.
Das menschliche Auge enthält in der Retina nicht weniger als fünf verschiedene
lichtempfindliche Rezeptor-Zellen mit verschiedenen Aufgaben. Zunächst
sind die
Zapfen für das Farbsehen vorgesehen. Sie enthalten drei verschiedene
Sorten
Iodopsin
auch Jodopsin, Farbsehpigmente, lichtempfindliche Proteine). Abhängig
davon haben die Zapfen bei drei verschiedenen Wellenlängen jeweils ihr
Absorptionsmaximum:
564 nm: rot-sensitives Opsin
534 nm: grün-sensitives Opsin
420 nm: blau-sensitives Opsin
Weiterhin sind die
Stäbchen für das Sehen bei geringer Helligkeit notwendig. Sie haben
eine weitaus höhere Empfindlichkeit und arbeiten mit dem Farbstoff
Rhodopsin
, dessen Absorptionsmaximum bei ca. 505nm liegt. Stäbchen ermöglichen
zwar keine Farbwahrnehmung, sind jedoch für das sehen bei geringer Beleuchtung
unentbehrlich.
Erst kürzlich entdeckt wurden eine weitere Art von Lichtrezeptoren im
Auge entdeckt, spezielle
retinale Ganglienzellen mit einem weiteren Farbstoff, dem
Melanopsin
, der bei 464nm seine größte Empfindlichkeit hat. Die retinalen Ganglienzellen
sind jedoch wesentlich unempfindlicher und reagieren nur auf relativ
intensives himmelbaues (türkis) Licht. Sie sind maßgeblich an der Regelung
das Melatoninhaushaltes und damit des Schlaf- / Wachrhythmus beteiligt.
Sie sind nicht bildgebend und eher als genereller Helligkeitsrezeptor
zu verstehen. Siehe
„Physiologische Wirkung"
Zum Vergrößern bitte anklicken:span>
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