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Das menschliche Auge enthält in der Retina nicht weniger als fünf
verschiedene lichtempfindliche Rezeptor-Zellen mit verschiedenen Aufgaben.
Drei verschiedene
Zapfen sind für das Farbsehen vorgesehen. Sie enthalten drei verschiedene
Sorten Farbsehpigmente (lichtempfindliche Proteine).
Weiterhin sind die
Stäbchen für das Sehen bei geringer Helligkeit notwendig. Sie haben
eine weitaus höhere Empfindlichkeit und arbeiten mit dem Farbstoff
Rhodopsin,
dessen Absorptionsmaximum bei ca. 505nm (grün-türkis) liegt. Stäbchen
ermöglichen zwar keine Farbwahrnehmung, sind jedoch für das sehen bei
geringer Beleuchtung unentbehrlich.
Erst kürzlich entdeckt wurden spezielle
retinale Ganglienzellen, die bei blauem Licht die größte Empfindlichkeit
erreichen. Die retinalen Ganglienzellen sind jedoch wesentlich unempfindlicher
als Stäbchen und Zapfen, reagieren nur auf intensives Licht und eher
als genereller Helligkeitsrezeptor zu verstehen. Sie sind maßgeblich
an der Regelung das Melatoninhaushaltes und damit des Schlaf- /
Wachrhythmus beteiligt.
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