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Bei LEDs minderer Qualität kann es zu Inhomogenität des ausgesandten Lichts kommen. LEDs mit kleinem Austrittswinkel (z.B. 20°) enthalten eine simple Optik, die aus dem transparenten Vergussmaterial gebildet wird. Produktionstoleranzen verursachen Fehler in der Lichtverteilung. Dickeschwankungen der phosphoreszierenden Schicht bei weißen LEDs haben Flecken mit veränderter Lichtfarbe, wie in Bild 6, zur Folge. Bei LEDs mit großem Austrittswinkel (z.B. 120°) des Lichts treten wegen der diffusen Lichtverteilung solche Effekte weniger auf.

Alle farbigen LEDs emittieren das Licht in einem eng begrenzten Spektrum.
Nur weiße LEDs haben - durch den Phosphor - ein breites Spektrum mit
zwei oder mehr Maxima (Diagramm 7). Bei farbigen LEDs definiert das
Maximum des Spektrums die wahrgenommene Farbe. Wie die Helligkeit variiert
die Farbe von LED zu LED. Hersteller bieten daher Selektionsklassen
an.
Ein weiteres wichtiges Charakteristikum einer LED ist der Abstrahlwinkel
2ф. Bei einer Herstellerangabe
von z.B. 60° erreicht der Lichtstrom bei 30° von der Hauptachse noch
50% seines Maximalwertes.
Zum Vergrößern bitte anklicken:
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